Vegane Brownies (glutenfrei, zuckerfrei)

Vegane Brownies (glutenfrei, zuckerfrei)

Nach meiner Stoffwechselkur bin ich stets auf der Suche nach getreidefreien und zuckerfreien Alternativen. Gängige Rezepte lassen sich ganz einfach umwandeln, wenn man die Nahrungsmittel, die sich möglicherweise ungünstig auf den Stoffwechsel auswirken, entlarvt, sie durch leckere Alternativen ersetzt und mit Experimentierfreude ausprobiert.

Wieso glutenfrei?

Die Medien sind voll mit den unterschiedlichsten Aussagen pro und contra Gluten. Gluten ist ein Protein, besser bekannt als das Klebeeiweiß vieler Getreidesorten. Allen voran Weizen, aber auch Roggen, Hafer und Gerste enthalten Gluten.

Kennst du das Gefühl nach dem Essen, als würde dir etwas die Kraft rauben, du fühlst dich wie benebelt und deine Konzentration lässt zu wünschen übrig? Das kann am Gluten liegen. Gluten kann Übergewicht fördern, Entzündungen im Körper beschleunigen, die Ursache für Hautkrankheiten sein usw. Ein guter Grund, wie ich finde, nicht nur als Zöliakie-Patient, für den eine glutenfreie Ernährung unabdingbar ist, weitestgehend auf Gluten zu verzichten.

Und das heißt nicht auf alles Leckere zu verzichten!

Zucker, das weiße Gold?

Weit gefehlt. Über die negativen Eigenschaften von raffiniertem Haushaltszucker kann man im Internet alles Mögliche nachlesen. Deshalb möchte ich mir das hier sparen. Ich habe mit einigen anderen Süßungsmitteln experimentiert – Fruchtzucker, Stevia etc. Im Moment süße ich mit Erythrit und finde das Ergebnis sehr gut. Erythrit ist kein künstlicher Süßstoff. Es ist ein Zuckeralkohol, das in geringen Mengen natürlich vorkommt, zum Beispiel in Käse oder Trauben. Erythrit hat keine Kalorien und eine Süßkraft von ca. 70 % von normalem Zucker. Und was ebenfalls positiv ist: Es hat keinen Einfluss auf den Blutzucker- und den Insulinspiegel. Dh. Heißhungerattacken bleiben aus.

Meinen ersten Versuch aus dem süßen Bereich „backen ohne Gluten und Zucker“ findest du hier:

„Brownies einmal anders“

 

Man nehme:

  • 100 g (glutenfreie) Haferflocken
  • 500 g gekochte Kidneybohnen = 2 Dosen
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • ¼ TL Salz
  • 6 EL Kakao von Alnatura ohne Zucker
  • 180 ml ungesüsste Mandelmilch
  • 50 ml Bratöl (das ist geschmacksneutral)
  • 100 g Apfelmark (100 % Frucht, kein Zucker)
  • 100 gr Erythrit
  • 1 TL Chia-Samen
  • 3 EL Wasser
  • 50 g Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil

So geht’s

  • Backform mit Ghee oder Öl einfetten und den Ofen auf 180 Grad (Ober- Unterhitze) aufheizen.
  • 100 g glutenfreie Haferflocken im Mixer zu Mehl mahlen
  • 1 TL Chia-Samen mit 3 EL Wasser mischen und kurz quellen lassen (das gibt eine gute Bindung)
  • Kidneybohnen aus der Dose oder dem Glas befreien und sehr gründlich waschen (je gründlicher um so besser, damit die Brownies nachher nicht nach Bohnen schmecken)
  • Alle Zutaten miteinander mit dem Zauberstab oder im Mixer sehrsehr gut vermischen
  • Den Teig in die Backform geben (nicht zuviel naschen J

20 – 25 Minuten in der Mitte des Backofens backen.

Die Form aus dem Ofen nehmen und die Zartbitter-Schokolade auf den noch heißen Kuchen legen. Wenn sie verlaufen ist, einfach verstreichen.

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