Adieu XXL – dank Big Yoga

Adieu XXL – dank Big Yoga

Abnehmen wozu? Um schlank zu sein und so dem Bild der Medien zu entsprechen? Um dazuzugehören? Um dabei sein zu können? Ich habe mich lange, lange dagegen gewehrt, denn mir war klar, dass ich es dann nur tun würde, weil es andere von mir erwarten. Ich ging in die Trotzhaltung „wer mich so nicht mag, wie ich bin, der kann es gleich ganz lassen“. Doch wenn ich ehrlich zu mir war, in so einem kleinen unbeobachteten Moment, musste ich feststellen, mein größter Kritiker war ich.

Unsichtbare Fülle

Ich stand nicht auf der Waage, sah mich nur im Spiegel an, wenn es lediglich ein Gesichtsspiegel war und trug weite Kleidung mit Gummizug. Die Welt war für mich weitestgehend in Ordnung. Ich hatte einen Grund für Ablehnung, hatte einen Grund für Ausgrenzung und ich hatte meinen Stolz. Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung waren so weit voneinander entfernt wie Sonne und Mond.Von meiner Perspektive aus gesehen war alles „gar nicht so schlimm“.

Gut, es gab immer mal wieder Phase in denen ich irgendeine Diät versucht habe. Meist mit mäßigem Erfolg. Ich habe ab- und gleich wieder doppel soviel zugenommen. Bis eines Tages mein Körper signalisiert hat „Mädchen, jetzt ist es zu viel“, und er hat mir grandiose Knieschmerzen geschenkt. Vielen Dank! (Und das meine ich absolut ernst) Ich konnte kein Yoga mehr machen und das war für mich einfach nur schrecklich. Die Praxis, die mir so viel geben konnte, die mich hat mich spüren und in Verbindung mit mir sein lassen, drohte nicht mehr machbar zu sein.

So habe ich es geschafft abzunehmen!

Also suchte ich mir Hilfe. Wie und mit welchem Erfolg seht Ihr im Volle-Kanne-Beitrag im ZDF 

Für mich sind diese Erfahrungen ein großes Geschenk. Ich habe das Gefühl endlich mich zu zeigen, so wie ich wirklich bin. Nichts versteckt, nichts zurückgehalten, ganz pur. Der Weg zu mir ist sicherlich (und hoffentlich) noch nicht zu Ende. Ich freue mich auf das, was ich jetzt ganz neu entdecken darf und ich freue mich darauf, dieses Geschenk auch an andere weitergeben zu können.